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Smartphone mit 12 Megapixel und optischem Zoom – Lohnt sich noch die Kompaktkamera ?

Frau macht ein Foto mit einem Smartphone

Der Smartphone hat viele Bereiche unseres Leben revolutioniert. Seit der Einführung des ersten Smartphone, dem Iphone von Apple im Jahr 2007, ist die Leistungsfähigkeit von Smartphones und die Zahl entwickelter Apps rasant gestiegen. Die zeitgleiche Entwicklung schneller Mobilfunknetze wie UMTS (3G) und LTE (4G), brachten die Möglichkeiten des Smartphone buchstäblich zum explodieren. Zuvor unvorstellbares wurde möglich. Der heimische PC mit DSL-Anschluss, Navigationsgerät und die hochauflösende Digitalkamera steckt jetzt als ein Gerät in unserer Hosentasche.  Ist die klassische Kompaktkamera nun überflüssig ? Fortgeschrittene Fotografen sind sich bei dieser Antwort einig. Nein!

Bildqualität? – Auf den Sensor kommt es an

In Smartphones sind verhältnismäßig kleine Bildsensoren, mit einer Größe von derzeit maximal 1/2,3 Zoll verbaut. Aktuelle Edelkompaktkameras verfügen über Sensoren mit einer Größe von einem Zoll.Dieser Größenunterschied rettet die Kompaktkamera vor der völligen Bedeutungslosigkeit.Denn je größer der Bildsensor ist, desto besser ist insgesamt die Bildqualität.Bei großem Bildsensor wird jeder einzelne Bildpunkt größer. Damit einhergehend steigt die Lichtempfindlichkeit, was wiederum bei den Aufnahmen zu mehr Details und weniger Grundrauschen führt. Die Fotos von Edelkompakten wirken somit, auch bei schlechten Lichtverhältnissen, brillanter und schärfer.

Der optische Zoom – Hier punktet klar die Kompaktkamera

Nun kommen die ersten Smartphones auf den Markt, bei denen dank eingebauter Dualkamera, ein bis zu 2-fach optischer Zoom möglich wird.

Einer der Pioniere auf diesem Feld ist Apple mit dem Iphone 7 Plus. Sie besitzt zwei Linsen mit unterschiedlichen Brennweiten.  Die erste Linse mit einer Brennweite 28 mm als Weitwinkelobjektiv und die zweite Linse mit einer Brennweite von 56 mm als Teleobjektiv.

Was dem Kaufinteressenten nicht sofort klar wird – Es handelt sich um Festbrennweiten. Man hat also lediglich die Möglichkeit zwischen beiden Linsen zu wechseln und damit einen 1-fachen oder 2-fachen optischen Zoom.

Der Bereich dazwischen wird digital „gezoomt“. Man muß zugeben, dass Apple und Co ganz schön kreativ waren mit dieser Lösung. Jedoch kommt diese an das klassische Zoomobjektiv einer Kompaktkamera nicht heran.



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